Zusatzausrüstung für Kunststoffrecycling

Industrie-Luftgekühlter Wasserkühler

Kompakte Prozesskühlung für Extrusion, Pelletierung, Waschen und Kunststoffverarbeitung. Die RT-AWC-15 dient als Ausgangskonfiguration; Kältekreis, Pumpe, Tank, Anschlüsse, Steuerung und Elektrik werden auf den tatsächlichen Betriebspunkt abgestimmt.

  • Ca. 45 kW Kälteleistung am angegebenen Referenzpunkt
  • Integrierter 12-m³/h-Kreislauf mit 200-L-Edelstahltank
  • Kältemittel, Spannung, Anschlüsse und Steuerung projektspezifisch
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Industrie-Luftkühler für Kunststoffverarbeitung und Recyclinganlagen
  • Ca. 45 kW Kälteleistung am angegebenen Referenzpunkt
  • Integrierter 12-m³/h-Kreislauf mit 200-L-Edelstahltank
  • Kältemittel, Spannung, Anschlüsse und Steuerung projektspezifisch

Den Wasserkühler nach dem Echten Betriebspunkt Auslegen

Die RT-AWC-15 ist eine Referenzkonfiguration, keine Universallösung. Diese fünf Punkte müssen vor Freigabe von Modell und Stückliste bestätigt werden.

AuslegungswertRT-AWC-15 ReferenzWann Anpassen
Benötigte KälteleistungCa. 45 kW bei 10 °C Wasseraustritt als ReferenzProzesslast, Umgebung, Temperaturspreizung oder Sicherheitszuschlag weichen ab
Wasserumlauf12 m³/h, 25 mWS und 1,5-kW-KreiselpumpeLange Leitungen, Höhendifferenz, hohe Druckverluste oder mehrere Verbraucher
Tank und Anschlüsse200-L-Tank aus SUS304 und DN50-ReferenzanschlüsseAnderes Volumen, Material, Nennweite, Ausrichtung oder Druckkreis erforderlich
Netz und Steuerung3-phasig 380 V, 50 Hz; ca. 14 kW ReferenzaufnahmeAndere Spannung, Fernstart, SPS-Signale oder Kommunikationsprotokoll
KältekreisLuftgekühlter Lamellenkondensator und hermetischer ScrollverdichterHohe Umgebung, tiefe Wassertemperatur, Redundanz oder lokale Kältemittelvorgaben

Alle Werte dienen der Vorplanung. Leistung, Kreise, Wärmetauscher, Kältemittel und Stückliste werden im freigegebenen Projektdatenblatt verbindlich festgelegt.

So Arbeitet der Luftgekühlte Prozesswasserkühler

Der Kältekreis führt Prozesswärme ab; der integrierte Wasserkreis versorgt die Produktionsanlage mit stabil temperiertem Kühlwasser.

1

Warmes Rücklaufwasser gelangt in den Tank

Der Edelstahlspeicher puffert kurze Lastschwankungen und stabilisiert die Vorlauftemperatur.

2

Der Verdampfer nimmt Wärme auf

Das Kältemittel entzieht dem Wasser im ausgewählten Wärmetauscher Wärme. Bauart und Schaltung richten sich nach Wasserqualität, Temperaturbereich und Wartungsziel.

3

Der Kondensator gibt Wärme an die Luft ab

Der Verdichter erhöht den Druck; Ventilatoren führen die Wärme über das Lamellenregister ab – ohne Kühlturm.

4

Die Pumpe führt geregeltes Wasser zurück

Die Kreiselpumpe versorgt den Prozess. Temperatur-, Phasen-, Druck-, Überlast- und Wasserstandsüberwachung schützen das Aggregat.

Standardbasis mit Projektspezifischer Auslegung

Die Referenzkonfiguration verkürzt die Klärung, während alle leistungsrelevanten Schnittstellen anpassbar bleiben.

Integrierter Wasserkreis

Pumpe, Puffertank, Regelung und Kältekreis sind in einem Paket zusammengefasst und vereinfachen den Anlagenanschluss.

Kein Kühlturm erforderlich

Luftkondensation reduziert externe Wassertechnik und eignet sich, wenn Kühlturmwasser fehlt oder vermieden werden soll.

Gestufte Leistung

Eine mehrstufige Verdichterarchitektur kann der Prozesslast genauer folgen als ein einzelner Ein/Aus-Kreis.

Schnittstellen für den Standort

Netz, Rohrleitungen, Kältemittel, Kommunikation, Korrosionsschutz und Tieftemperaturoptionen werden an das Werk angepasst.

Typische Anwendungen der Prozesskühlung

Ein Wasserkühler ist sinnvoll, wenn die Produktionsstabilität von einer geregelten Wassertemperatur statt vom allgemeinen Werkswassernetz abhängt.

  • Extrusions- und Pelletierlinien

    Stabilisiert Strangbäder, Pelletierer, Getriebe und Prozesszonen mit definiertem Durchfluss und Temperaturfenster.

  • Kunststoffwäsche und Recycling

    Hält ein wiederholbares Temperaturfenster, wenn Waschen, Trennen oder Nachbehandlung dies erfordern.

  • Spritzgießen und Blasformen

    Versorgt Formen, Hydraulik und Peripherie im geschlossenen Kreis für gleichmäßigere Zyklen.

  • Industrielle Prozessanlagen

    Geeignet für Reaktoren, Pressen und weitere Verbraucher nach Prüfung von Wärmelast und verfügbaren Medien.

Unverbindliche Auslegungsdaten der RT-AWC-Serie

Gezeigt werden nur die wichtigsten Werte für eine erste Auswahl. Sie unterstützen Vergleich und Medienplanung, sind aber keine Leistungsgarantie.

AuslegungspunktRT-AWC-15 ReferenzProjektanpassung
ReferenzmodellRT-AWC-15Endmodell nach bestätigter Kälteleistung
KälteleistungCa. 45 kW bei ReferenzbedingungenNeuberechnung nach Wassertemperaturen und maximaler Umgebung
Wasseraustrittstemperatur10 °C ReferenzTiefere Temperatur oder Glykol erfordern eine neue Auswahl
Wasserumlauf12 m³/h, 25 mWS, 1,5-kW-PumpeDurchfluss und nutzbare Förderhöhe nach realer Anlagenkennlinie
Elektrische Versorgung3 Phasen, 380 V, 50 Hz; ca. 14 kWSpannung, Frequenz und Steuerung konfigurierbar
Tank und Anschlüsse200 L SUS304; DN50Volumen, Material, Nennweite und Ausrichtung anpassbar
Referenzabmessungen1900 × 920 × 1850 mmEndabmessung nach freigegebener Konfiguration
ReferenzgewichtCa. 900 kgTransport- und Betriebsgewicht in der freigegebenen Zeichnung

Nur zur Vorauswahl. Leistung, Komponenten, Abmessungen, elektrische Daten, Wasserkreis und Kältemittel werden im freigegebenen technischen Datenblatt festgelegt.

Erforderliche Angaben für die Auslegung

Die Kälteleistung allein reicht nicht. Mit diesen Angaben werden Wasserkühler, Pumpe und Tank als Gesamtsystem ausgewählt.

  1. Prozesswärmelast

    Nennen Sie die abzuführende Wärme in kW oder die Produktionsdaten, aus denen sie berechnet werden kann.

  2. Wassertemperaturen

    Geben Sie gewünschten Vorlauf, erwarteten Rücklauf und zulässige Schwankung an.

  3. Durchfluss, Förderhöhe und Rohrnetz

    Teilen Sie Durchfluss, Höhe, Leitungslänge, Armaturen, Druckverlust und Anzahl der Verbraucher mit.

  4. Medium und Wasserqualität

    Bestätigen Sie sauberes Wasser, Glykolanteil oder anderes Medium sowie Risiken durch Schmutz, Korrosion oder Frost.

  5. Standortbedingungen

    Nennen Sie maximale Umgebung, Innen-/Außenaufstellung, Höhe, Belüftung und Wartungsfreiraum.

  6. Elektrik und Steuerung

    Bestätigen Sie Spannung, Frequenz, Normen, Fernstart, potenzialfreie Kontakte, SPS-Kommunikation und Redundanz.

Nenngröße oder Auslegung am Betriebspunkt

Ein belastbares Angebot bezieht jedes Hauptbauteil auf denselben Betriebspunkt statt nur auf eine Leistungsklasse.

EntscheidungAngebot nach NenngrößeProjektspezifische Auswahl
KälteleistungÜbernimmt „15 HP“ oder einen Katalogwert als AntwortBerechnet die Leistung bei geforderten Wasserwerten, Umgebung und Medium
HydraulikkreisNennt eine Pumpe ohne Prüfung des externen NetzesPrüft Durchfluss, Höhe, Verluste, Tankvolumen und Anschlüsse
KältepaketKopiert eine Kombination aus Verdichter, Verdampfer und KältemittelBestätigt Kreise, Wärmetauscher und lokal zulässiges Kältemittel
StandortintegrationUnterstellt Standardnetz, Standardumgebung und StandardsteuerungPasst Netz, Belüftung, E/A, Alarme und Wartungsräume an
FreigabebasisBehandelt die Angebotstabelle als EndgarantieLiefert nach Engineering freigegebenes Datenblatt, Stückliste und Zeichnung

Häufige Fragen zu Luftgekühlten Wasserkühlern

Ist die RT-AWC-15 die einzige verfügbare Größe?

Nein. Sie ist die Referenzkonfiguration. Das endgültige RT-AWC-Modell richtet sich nach Kühllast, Wassertemperaturen, Umgebung, Durchfluss, Druck und Netzversorgung.

Entsprechen 15 HP immer 45 kW Kälteleistung?

Nein. Motorleistung und Kälteleistung sind nicht gleichzusetzen. Die reale Leistung ändert sich mit Verdampfungs- und Kondensationstemperatur, Umgebung und Medium.

Sind andere Spannungen oder Kältemittel möglich?

Ja, nach technischer Prüfung. Sie müssen zu Zielland, Betriebstemperatur und Komponentenverfügbarkeit passen.

Steht die gesamte Pumpenförderhöhe der Anlage zur Verfügung?

Nein. Nutzbar ist die Pumpenförderhöhe abzüglich interner Verluste. Die vollständige Anlagenkennlinie muss geprüft werden.

Welche Schutzfunktionen sind enthalten?

Die Referenz überwacht unter anderem niedrige Wassertemperatur, Phasenfolge, Hoch-/Niederdruck, Überlast, Wasserstand und Kurzschluss. Die Endlogik steht im Elektroschema.

Soll die Standardkonfiguration an Ihren Prozess Angepasst Werden?

Senden Sie Kühllast, Vor- und Rücklauftemperatur, Durchfluss, Druck, Medium, Umgebung, Spannung und Steuerschnittstelle. Rumtoo erstellt daraus eine prozessgerechte Konfiguration statt nur einer Nenngröße.

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